Milchproduktion ist die grausamste Industrie
Bauer: „Sie steht am Tor und wartet darauf, gemolken zu werden. Sie ist von selbst reingekommen.“
Aktivist: „Ja, aber Sie haben sie von ihrem Kalb getrennt.“
Bauer: „Nach einem Tag. Sie gibt vierzig Liter. Das Kalb braucht sechs. Er wäre bis zum Mittagessen groß wie ein Sofa.“
Aktivist: „Nur weil sie gezüchtet wurde, um zu überproduzieren.“
Bauer: „Über zehntausend Jahre gezüchtet, um drei Kälber durch einen pleistozänen Winter zu ernähren. Wir sind die Ersatzkälber, für die sie vorbereitet wurde.“
Aktivist: „Das entschuldigt keine erzwungene Besamung.“
Bauer: „Sie brüllt über drei Felder hinweg und steht auf ihrer Freundin. Die Kuh stellt den Antrag. Ich erledige den Papierkram.“
Aktivist: „Und die Melkmaschinen tun ihr weh.“
Bauer: „Sie geht selbst rein. Die Tür ist auf der anderen Seite offen. Sie hat sie nie benutzt.“
Aktivist: „Ihr Körper wird mit fünf zusammenbrechen.“
Bauer: „Mein ältestes Mädchen ist zwölf und mobbt gerade die Färsen vom Trog weg. Sagen Sie ihr, sie sei zusammengebrochen. Ich warte.“
Aktivist: „…“
Bauer: „Sie lacht. Sie sprechen nur kein Kuh.“
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